Afroamerikanische Kultur
Der Begriff "afroamerikanische Kultur" umschreibt ist erster Linie die Kultur ud Lebensart von US Amerikanern afrikanischer Abstammung, da der Begriff "afro-american" in den USA geprägt wurde und von dort seinen Weg in die allgemeine Umgangssprache nahm. Im weiteren Sinne schließt der Begriff Afro-Amerikaner natürlich alle Bewohner des amerikanischen Kontinents afrikanischer Abstammung mit ein. Afro US Amerikaner, Afro-Kanadier, Afro-Lateinamerikaner, Afro-Kariben, Afrobrasilianer usw. sind durch die gleichen Wurzeln und durch ein verwandtes Schicksal vereint.
Afroamerikanische Kultur hat ihre Wurzeln in der der Geschichte atlantischen Sklaverei. Die Afrikaner, die als Sklaven nach Amerika kamen, hielten an ihren eigenen Traditionen und ihrer eigenen Kultur fest. Nach dem offiziellen Verbot der Sklaverei wurde die Rassentrennung (Segregation) in den Vereinigten Staaten aufrecht erhalten. Sie wurde erst durch die Bürgerrechtsbewegung abgeschafft, die sich Mitte der fünfziger Jahre begründete und so prominente Mitglieder wie Martin Luther King oder Malcolm X hervorbrachte. 2009 wurd schließlich ein US Präsident gewählt, der afroamerikanische Wurzeln besitzt: Barack Obama.
Die Kultur der USA und anderen Länder Amerikas wurde durch Afroamerikaner nachhaltig und entscheidend mit beeinflußt. Heute ist die gesamt-amerikanische Identität "schwarz und weiß". Einflüsse der afroamerikanischen Kultur sind vor allem in der Musik spürbar, denn den einstigen Sklaven aus Afrika ist die Entwicklung von Jazz, Blues, Gospel, Rap, Hip Hop, Salsa, Samba und vielen anderen Genres zu verdanken. Auch im Tanz sind auf dem gesamten amerikanischen Kontinent afrikanische Einfüsse leicht auszumachen.